Wildpflanzen-Sushi mit Dips

wildpflanzen-sushi-42Gradgesunde Sushi mit Wildpflanzen by 42Grad

Diese Wildpflanzen-Sushi mit Dips finden wir so lecker, dass wir sie regelmäßig zubereiten. Vor einigen Jahren schon haben wir dieses Rezept gefunden. Und wir haben es über die Jahre immer wieder leicht verändert. Wir mögen am liebsten die Variante mit der fermentierten Cashew-Creme. Die Wildpflanzen-Sushi lassen sich prima vorbereiten, sind lecker, gesund, vegan und auch als 100% Rohkost möglich, wenn man die entsprechenden Zutaten als Rohkost dazu nimmt.

W ildpflanzen-Sushi? Viele fragen mich erst einmal, was das denn genau sein soll. Im Prinzip lassen wir einfach den Fisch und den Reis weg. Was noch bleibt? Naja, nicht mehr so viel: wir ersetzen den Fisch durch allerlei Gemüse und Wildpflanzen. Der Sushi-Reis wird durch eine fermentierte Cashew-Creme ersetzt. Die Vorbereitung bei unserer Variante dauert zwar etwas, aber wir lieben dieses Essen wirklich sehr. Und nehmen uns dafür die Zeit, die es zum Fermentieren braucht gern. Die Wildpflanzen-Sushis sind voll mit ziemlich vielen gesunden Zutaten, die uns satt und glücnklich machen.

Wildpflanzen-Sushi mit Rohkost? Und das soll lecker sein? Ja!

Unerhitze, rohe Nahrung enthält für uns viele wichtige Nährstoffe. Ein Thema über das man viel Literatur und Berichte in Büchern oder dem Internet findet. Die hier vorgestellten Wildpflanzen-Sushi können komplett als Rohkost zubereitet werden. So enthalten sie viele Antioxidantien, Ballaststoffe, Mineralstoffe, Vitamine und wichtige sekundäre Pflanzenstoffe. Und vor allem: Enzyme. Diese Enzyme werden bei der Erhitzung gekochter Nahrung leider zerstört.

Auch wenn Rohkost vielleicht nicht jedermanns Sache ist, machen es einem die Wildpflanzen-Sushis doch leicht beim Einstieg in die Rohkost. Sie sind einfach in der Zubereitung und schmecken sehr lecker. So kommen wir regelmäßig an die wichtigen Nährstoffe auf besonders schmackhafte Weise. Also ein leckerer Einstieg in die „wilde Rohkost-Küche“.

Wildpflanzen-Sushi bringen alle sechs Geschmacksrichtungen mit. Je nach Füllung schmecken sie

  • salzig (durch Verwendung der Nori-Algen-Blätter* sowie der Bio Nama-Tamari Sojasosse**)
  • süß (zum Beispiel mit Mangostreifen)
  • bitter (Wildkräuter wie zum Beispiel der Löwenzahn, bringen Bitterstoffe mit, die so wichtig für unsere Leber sind)
  • scharf (durch Wasabi, Chili und Ingwer)

Und wir sind nach dem Essen der Wildpflanzen-Sushis immer sehr zufrieden und glücklich. Das Gefühl im Bauch nach dem Essen macht für uns einen sehr großen Unterschied.

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Wildpflanzen-Sushi mit Dips

Wildpflanzen-Sushi: gesund und lecker.

Wildpflanzen sind nicht im Treibhaus kultiviert, sondern müssen sich mit Sonne, Trockenheit, Frost, der Konkurrenz anderer Pflanzen und Fressfeinden auseinandersetzten. Das macht wild wachsende Pflanzen sehr vital und widerstandsfähig.

Sie sind voll von Nährstoffen und sekundären Pflanzenstoffen und können so unser Immunsystem positiv beeinflussen. Einfach eine kleine Handvoll vom morgendlichen Smoothie aufheben und schon hat man eine tolle, gesunde und nährstoffreiche Zutat fürs Essen: unsere Wildpflanzen-Sushis. Und obendrein wachsen die wilden Pflanzen meist „vor der Haustür“ und sind völlig kostenlos.

Eine ganz besondere Mischung: Aurelia Wildkräuter*

Die Allgäuer Wildkräuter von Aurelia* geben nicht nur den Sushis einen besonderen Kick. Sie sind in vielen weiteren Rezepten (wie so auch in den Salatsoßen) von uns wieder zu finden. Wir haben sie vor vielen Jahren eher zufällig im Bregenzer Wald entdeckt. Ich halte eigentlich sonst nicht viel von solchen Mischungen, aber diese ist wirklich sehr lecker. Wir nutzen sie auch in unserer Salatsoße Basic und in der Kräutersoße zu Kichererbsen oder Linsen-Spirelli.

rohköstliche Bio Nama-Tamari Sojasosse

Wenn ich Tamari-Soße benutze, dann verwende ich gern diese unpasteurisierte Bio Nama-Tamari Sojasauce** von rohkoestlich-shop.de**. Diese Tamari-Soße wird in traditioneller japanischer Art hergestellt und langsam vergoren. Man lässt die Soße in Zedernholzfässern fermentieren und sie darf mindestens zwei Sommer reifen. Und man verzichtet bei der Herstellung außerdem auf Weizen. So ist die Sosse glutenfrei. Außerdem wird die Sojasosse nicht erhitzt, und bleibt daher Rohkost. Alle für unsere Darmflora förderlichen Bakterien bleiben so erhalten. Und ich finde, dass sie wirklich sehr lecker schmeckt.

Wildpflanzen-Sushi liefert viel organisches Jod

Nori-Algenblätter*. Am liebsten würden wir die auch selbst sammeln. Quadratische Nori-Algenblätter zum Rollen von Sushi gibt es auch in Bio- und Rohkost-Qualität. Die Algen versorgen unseren Körper mit gut verwertbarem organischem Jod. Menschen, die bei dem Genuss von Jod aufpassen sollen, finden die Jodangaben auf der Packung beschrieben.

Cashew-Creme. erst einweichen, dann fermentierten

Wir weichen die Portion Cashews zwei Tage vor der Zubereitung der Sushis zunächst in (gefiltertes oder destilliertes*) Wasser ein. Dieses wird mind. etwa alle 8 Stunden erneuert. Am Vortag der Sushis werden die Cashews dann noch einmal gespült und dann mit dem Stabmixer* gemixt. Nun beginnt der Fermentierungsprozess. Bis zur Zubereitung der Sushis am folgenden Tag. Durch die Fermentation entsteht ein leckerer, leicht säuerlicher Geschmack.

Am folgenden Tag, bevor wir nun die Sushis zubereiten, geben wir noch den Zitronensaft und die beiden Paprika-Gewürze hinzu. Dann wird die Masse nochmals kurz gemixt mit dem Stabmixer*. Durch die Zitrone wird die Fermentation gestoppt und die Masse wird haltbarer.

Wildkräuter Sushi

Und hier das Rezept der leckeren Rohkost-Wildpflanzen-Sushi:

Wildkraeuter Sushi

Wildpflanzen-Sushi mit Dips

Sandra ⎮42°
Rohkost-Wildpflanzen-Sushis: fermentierte Cashew-Creme, Wildpflanzen, Gemüse und leckere Gewürze in ein Nori-Algen-Blatt gerollt. Dazu passt perfekt der Sesam-Dip oder die Erdnuss-Soße.
Vorbereitung 1 d
Zubereitung 30 Min.
Fermentation der Cashew-Creme 1 d
Arbeitszeit 2 d 30 Min.
Gericht Hauptgericht, Kleinigkeit, Vorspeise
Portionen 2 Personen

EQUIPMENT

  • Stabmixer
  • Schneidbrett
  • Messer
  • kleine Schüsseln
  • Küchenpinsel
  • Sushi Rollmatte
  • 2 Teelöffel

ZUTATEN
  

Cashew-Creme

  • 1 Tasse Cashewbruch Rohkost
  • ½ Zitrone Saft hiervon
  • 1 TL Paprika, süß
  • 1 TL Paprika, scharf

Füllung Wildpflanzen-Sushi

  • Cashew-Creme
  • 5 Nori-Algenblätter Rohkost
  • 1/2 HV Wildpflanzen, frisch z.B. Brennessel, Löwenzahn, Spitzwegerich
  • 1 Paprika, rot
  • 1/2 Gurke
  • 1/2 Zucchini
  • 1 Karotte
  • 1/4 Spitzkohl
  • 1/4 Rotkohl
  • 1 Tomate
  • 2 cm Ingwer
  • 2 EL Bio Nama-Tamari Sojasauce Rohkost
  • NB Wasabi Pulver
  • NB Allgäuer Wildkräuter

ZUBEREITUNG
 

Cashew-Creme

  • Cashews einweichen (2 Tage vor der Zubereitung der Wildpflanzen-Sushis): etwa eine Tasse Cashew-Bruch in (gefiltertes oder destilliertes) Wasser einweichen. Mit Wasser bedecken und stehen lassen.
  • Mind. alle 8 Stunden spülen und mit frischem Wasser weiter einweichen.
  • Am nächsten Tag, also einen Tag vor der Zubereitung der Wildpflanzen-Sushis, die Cashews noch einmal ordentlich spülen und dann mit einem Stabmixer pürieren. Offen bis zum nächsten Tag stehen lassen.
  • Vor der Zubereitung der Sushis die nun fermentierte Creme mit dem Zitronensaft und der beiden Paprika-Gewürze nochmal kurz durchmixen.

Wildpflanzen-Sushi

  • Das Gemüse in ca. 3-5 mm feine Sticks schneiden
  • Die Bio Nama-Tamari Sojasoße in ein Schälchen geben
  • Ein Nori-Algen-Blatt auf die Sushi-Rollmatte legen und mit Tamari-Sojasauce bestreichen (ich bestreiche das komplette Blatt)
  • Dann eine dünne Schicht vom Cashew-Käse ca. 5 cm breit auf die untere (zu dir gewandte Seite) streichen.
  • Darauf die Allgäuer Wildkräuter und das Wasabi Pulver geben (Wasabi bitte vorsichtig dosieren)
  • nun je nach Belieben und Farbe die Gemüsesticks anordnen
  • zum Schluss die gesammelten Wildpflanzen darüber geben
  • Nun das Nori Blatt fest zusammenrollen. Je nach Bedarf auf das Ende noch etwas Tamari-Sojasauce geben, damit es besser haftet
  • Jetzt nur noch wie Sushis schneiden und am besten mit Tamari-Sojasauce und Wasabi Paste, Erdnuss-Soße und Sesam-Dip servieren.
Keyword Rohkost, Sushi, Wildpflanzen

Zu den Sushi bereiten wir stets drei verschiedene Sossen bzw. Dips zu: Zum einen rühren wir einfach Wasabi-Pulver* an (Echte frische Wasabi-Wurzel ist nicht so einfach zu bekommen).

Außerdem bereite ich immer die Erdnuss-Soße sowie den Sesam-Dip zu. Beide Rezepte sind ebenso hier auf 42Grad.de zu finden, bzw. sind als Verlinkung hinterlegt.

Aufbewahrung Wildpflanzen-Sushi

Zur Aufbewahrung der Wildpflanzen Sushis oder den Dips und Sossen verwende ich seit vielen Jahren diese Behälter von WMF*. Sie sind super für alle möglichen Lebensmittel, geruchsneutral, bruchfest und stabil. Sie schließen luftdicht ab und sind im Kühlschrank wie auch auf Reisen perfekt. Es gibt verschiedene Ausführungen und Sets von dieser Serie. Und sollte mal ein Glas kaputt gehen, kann es problemlos nachbestellt werden.

*Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen

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